Industrie & Produktion: Warum gute Schichtleitungen so schwer zu finden sind
Veröffentlicht am 29. September 2026 · 5 Min. Lesezeit
Industrielle Rollen kenne ich von beiden Seiten: aus dem Recruiting für den Aufbau neuer Werke und aus eigener Führungsverantwortung in Produktion, Qualität und Logistik. Was dabei zählt, beschreibe ich hier.
Die Mitte entscheidet
Ob ein Werk läuft, entscheidet sich auf dem Shop Floor: Schichtleitungen, Teamleitungen und technische Vorarbeiter tragen den Betrieb. Wer diese Rollen besetzt, braucht mehr als einen Lebenslauf – es zählen Führungserfahrung in der Produktion, technisches Verständnis und die Art, mit Menschen umzugehen.
Technik verstehen heißt beurteilen können
Elektriker, SPS-Programmierer, Prozess- und NPI-Ingenieure: Diese Profile lassen sich nur besetzen, wenn man die Anforderungen wirklich versteht. Aus meiner Zeit als globale Leiterin des Qualitätsmanagements für Motoren und E-Antriebe weiß ich, woran ein Prozessingenieur im Anlauf gemessen wird.
Führung in der Industrie ist international
Als Vice President Global Customer Logistics mit rund 450 Mitarbeitenden habe ich gelernt: Industrielle Führung funktioniert über Standorte und Sprachen hinweg. Deshalb spreche ich mit Werksleitung, Personalabteilung und Kandidaten dieselbe Sprache – auf Deutsch, Italienisch, Englisch, Portugiesisch und Spanisch.
Was das für Ihr Unternehmen heißt
Industrie-Rollen besetzen heißt, die Arbeit von innen zu kennen. Wer Produktion, Qualität und Logistik selbst geführt hat, beurteilt Kandidaten anders.
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